Mehr als 80 Gäste, herausragende wissenschaftliche Arbeiten und ein vielfältiges Festprogramm machten die dritte Verleihung des Nachwuchswissenschaftspreises am Beruflichen Gymnasium der Freien Schule Schwepnitz zu einem rundum besonderen Abend.
Am 10. September 2026 wurde an der Freien Schule Schwepnitz bereits zum dritten Mal der Nachwuchswissenschaftspreis des Beruflichen Gymnasiums verliehen. Mehr als 80 Gäste erlebten einen festlichen Abend, der ganz im Zeichen wissenschaftlicher Neugier, besonderer Leistungen und engagierter Nachwuchsförderung stand.
Unter den Gästen waren Schülerinnen und Schüler, Mitarbeitende der Schule, Mitglieder des Vereinsvorstandes, Ehrenmitglieder, Sponsoren sowie ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger. Auch die drei in diesem Jahr nominierten Schülerinnen wurden von ihren Familien und Wegbegleitern unterstützt.
Den Auftakt gestaltete Schulleiter Michael Schiewack, von dem vor knapp drei Jahren auch die Idee für den Nachwuchswissenschaftspreis ausging. Damit legte er den Grundstein für eine besondere Tradition an unserer Schule. In seiner Rede sprach er über die Bedeutung wissenschaftlichen Arbeitens, kritischen Denkens und eigenständiger Forschung.
Bürgermeister Marco Schmidt würdigte in seinem Grußwort die Leistungen der jungen Menschen. Besonders hob er hervor, dass ein solcher Preis hier in Schwepnitz verliehen wird und nicht nur in irgendeiner großen Stadt. Seine Worte machten deutlich, welchen Stellenwert der Nachwuchswissenschaftspreis inzwischen auch über unsere Schule hinaus besitzt.
Das abwechslungsreiche Festprogramm reichte von Trompete, Klavier, Querflöte und Geige bis zu Gesangsbeiträgen von Solistinnen und dem Schulchor unter der Leitung von Jolyn Schenderlein. Die Vielfalt der Darbietungen verlieh dem Abend einen ebenso festlichen wie lebendigen Rahmen.
Auch in diesem Jahr überzeugten die eingereichten Fach- und Belegarbeiten durch intensive Recherchen, spannende Fragestellungen und ein hohes wissenschaftliches Niveau. Für den Nachwuchswissenschaftspreis 2026 nominiert waren Laura Werner, Marie Mandel und Paula Nollau.
Den Nachwuchswissenschaftspreis 2026 erhielt Paula Nollau für ihre Belegarbeit im Fach Geschichte mit dem Titel „War Josef Mengele ein fundierter Wissenschaftler oder ein grausamer Folterknecht?“. Mit ihrer differenzierten Auseinandersetzung mit diesem schwierigen historischen Thema und ihrer fundierten wissenschaftlichen Arbeitsweise beeindruckte sie die Anwesenden. Die Vorstellung ihrer Arbeit berührte die Gäste und sorgte für spürbare Gänsehautmomente im Publikum.
Besonders berührend waren die Laudationen. Die Laudatorinnen und Laudatoren würdigten nicht nur das große Engagement, die Ausdauer und die wissenschaftliche Qualität der Arbeiten. Sie richteten zugleich sehr persönliche und wertschätzende Worte an die Preisträgerinnen. Dadurch wurde spürbar, wie viel Neugier, Arbeit und individuelle Entwicklung hinter jeder einzelnen Leistung stehen.
Die Stimmung an diesem Abend war rundum positiv und zeitweise fast magisch. Wie besonders die Veranstaltung von den Gästen wahrgenommen wurde, brachte eine Mutter eines Schülers der 11. Klasse treffend auf den Punkt:
„Es war rundum wunderschön.“
Ein besonderer Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben: den Laudatorinnen und Laudatoren für ihre persönlichen Worte, Bürgermeister Marco Schmidt für sein wertschätzendes Grußwort und Schulleiter Michael Schiewack für die Idee zum Nachwuchswissenschaftspreis sowie die Eröffnung der Veranstaltung.
Ebenso danken wir den Mitarbeitenden aus Verwaltung und technischem Bereich. Die Vorbereitung einer solchen Veranstaltung beginnt nicht erst wenige Wochen zuvor. Viele Ideen entstehen bereits unmittelbar nach der vorangegangenen Preisverleihung. Über Monate hinweg werden Abläufe geplant und zahlreiche Details abgestimmt. Dass dieser Abend in einem so festlichen Rahmen stattfinden konnte, war das Ergebnis einer engagierten Teamleistung.
Unser Dank gilt außerdem dem Vereinsvorstand, der uns jederzeit unterstützt, wenn Hilfe benötigt wird, und uns gleichzeitig das Vertrauen schenkt, Veranstaltungen wie diese eigenverantwortlich zu planen und durchzuführen.
Auch allen Solistinnen und Solisten, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie dem Schulchor unter der Leitung von Jolyn Schenderlein danken wir für die musikalische Begleitung. Die Eltern trugen mit ihrer kulinarischen Unterstützung dazu bei, dass der Abend nach dem offiziellen Teil bei einem kleinen Buffet und vielen guten Gesprächen in angenehmer Atmosphäre ausklingen konnte.
Der Nachwuchswissenschaftspreis wird zudem durch die Unterstützung folgender Sponsoren ermöglicht:
• Baubetreuung Schöne
• Abt Industrievertretung GmbH & Co. KG
• Packwell GmbH & Co. KG
• KFZ-Service Sandro Dieterle
• Reise-Wünsche GmbH
• Malerfachbetrieb Sonntag GmbH
Durch ihr Engagement helfen die Sponsoren, junge Talente sichtbar zu machen, besondere Leistungen zu würdigen und den Nachwuchswissenschaftspreis Jahr für Jahr zu ermöglichen.
Die Freie Schule Schwepnitz gratuliert Paula Nollau herzlich zur Auszeichnung und dankt allen Gästen, Unterstützenden und Beteiligten für diesen besonderen Abend. Die Preisträgerinnen haben eindrucksvoll gezeigt, wie viel Kreativität, Forschergeist und fachliches Können in unserem Beruflichen Gymnasium stecken. Auf ihre Leistungen können sie mit Recht stolz sein. Wir als Schule sind es in jedem Fall.
J. Hinzer

