Momente und Meldungen
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Freie Schule Schwepnitz begeistert auf dem Berufemarkt in Kamenz
Am 30. Mai verwandelte sich Kamenz in ein lebendiges Zentrum für Berufsorientierung: Der vom Landkreis Bautzen organisierte Berufemarkt zog rund 1.000 neugierige Besucher an. Mitten im Geschehen präsentierte sich die Freie Schule Schwepnitz und stieß dabei auf großes Interesse. Das Hauptaugenmerk lag auf dem schuleigenen Beruflichen Gymnasium – einem tollen alternativen Bildungsweg für Jugendliche nach der Oberschule.
In zahlreichen persönlichen Gesprächen konnten Lehrer und Schüler die besonderen Vorzüge unseres Gymnasiums anschaulich vermitteln. Ob individuelle Förderung, praxisnahes Lernen oder das familiäre Miteinander: Die interessierten Kinder, Jugendlichen und Eltern zeigten sich begeistert von den Perspektiven, die die Freie Schule bietet.
Neben der Beratung zukünftiger Gymnasiasten nutzte das Team der Freien Schule Schwepnitz die Plattform intensiv für das regionale Netzwerken. Es wurden wertvolle Kontakte zu lokalen Betrieben geknüpft und bereits erste, vielversprechende Ideen für zukünftige Kooperationen lose vereinbart. Ein rundum gelungener Tag, der zeigt, wie lebendig und vernetzt Schule sein kann.
Freie Schule Schwepnitz kooperiert mit Kreissportbund Bautzen
Eine zukunftsweisende Partnerschaft bereichert seit diesem Schuljahr das sportliche und gesellschaftliche Leben in Schwepnitz. Die Freie Schule Schwepnitz und der Kreissportbund Bautzen haben eine wegweisende Kooperationsvereinbarung geschlossen. Das Besondere daran: Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums haben ab sofort die Möglichkeit, direkt in der Schule ihren Trainer-C-Schein zu absolvieren.
Hierbei bringen die Jugendlichen ihre fundierte Expertise aus dem schulinternen Unterrichtsfach „Gesundheit und Soziales“ und auch "Biologie" ein. Diese enge Verzahnung von Theorie und Praxis vermittelt den angehenden Abiturienten nicht nur wertvolle Zusatzkompetenzen, sondern stärkt auch die gesamte Region. Mit der erworbenen Qualifikation können die Jugendlichen direkt in den hiesigen Sportvereinen aktiv werden und das Ehrenamt vor Ort tatkräftig unterstützen. Auch im Schulbetrieb sind Ganztagsangebote unter Leitung der Abiturienten für jüngere Schülerinnen und Schüler denkbar.
Das ambitionierte Projekt soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Schon heute zeigen die Schüler großes Engagement: So unterstützten sie bereits das Sportfest der benachbarten Grundschule Schwepnitz. Ein weiteres Highlight steht bereits fest: Beim kommenden eigenen Sportfest wird die Freie Schule Schwepnitz das Ablegen des Deutschen Sportabzeichens in Zusammenarbeit mit dem Kreisportbund Bautzen anbieten. Die frisch ausgebildeten Schüler werden dabei als qualifizierte Sportabzeichenprüfer eingesetzt. Ein Paradebeispiel für gelebte regionale Verwurzelung!
Michael Schiewack
Spielerisches Lernen:
Kreativität trifft Sprache in Klasse 5b
Wie wichtig spielerisches Lernen für den schulischen Erfolg ist, zeigte sich eindrucksvoll in unserer 5. Klasse. Mit viel Begeisterung und Fantasie gestalteten die Schülerinnen und Schüler ihr persönliches Traumzimmer – und das aus einfachen Schuhkartons!
Dabei entstanden einzigartige kleine Kunstwerke: von gemütlichen Rückzugsorten über moderne Designerzimmer bis hin zu fantasievollen Themenwelten. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, und jede Idee wurde individuell umgesetzt. Anschließend präsentierten die Schüler ihr dream room auf Englisch. Mit großem Engagement stellten die Kinder ihre Zimmer vor und konnten dabei ihre Sprachkenntnisse praktisch anwenden. So wurde Lernen lebendig und nachhaltig zugleich.
Das Projekt zeigt: Wenn Lernen mit Freude, Kreativität und Eigenverantwortung verbunden ist, können alle Schülerinnen und Schüler erfolgreich sein und sich individuell entfalten.
Vera Smejkalova
Erfolg für unsere Schule – Stipendium für internationalen Schüleraustausch
Mit großer Freude dürfen wir mitteilen, dass erneut eine Schülerin unserer Schule mit einem Stipendium des Landesamtes für Schule und Bildung für Sachsen ausgezeichnet wurde.
Das Stipendium ermöglicht einen vierwöchigen Aufenthalt an einer Schule im Gastland und wird jedes Jahr nur an eine begrenzte Anzahl von Jugendlichen vergeben. Unter zahlreichen Bewerberinnen und Bewerbern aus ganz Sachsen erhalten jährlich lediglich 40 Jugendliche diese besondere Möglichkeit.
Die Bewerbung für das Programm ist anspruchsvoll und umfasst unter anderem ein Bewerbungsformular, ein Motivationsschreiben sowie eine pädagogische Empfehlung der Schule. Darüber hinaus werden gute Sprachkenntnisse des Gastlandes, interkulturelle Neugier sowie ehrenamtliches Engagement vorausgesetzt.
Diese Auszeichnung zeigt einmal mehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur im schulischen Alltag engagiert und leistungsbereit sind, sondern sich auch durch Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und Interesse an anderen Kulturen auszeichnen.
Wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg und gratulieren herzlich zu dieser besonderen Leistung. Für den bevorstehenden Austausch wünschen wir viele wertvolle Erfahrungen, neue Freundschaften und unvergessliche Eindrücke.
Vera Smejkalova

Gemeinsam Schule gestalten – Die neue Delegiertenversammlung in Schwepnitz
An der Freien Schule Schwepnitz ist Mitbestimmung kein bloßes Schlagwort, sondern ein zentraler Pfeiler des täglichen Miteinanders. Um diesen Anspruch zukunftssicher zu verankern, führt die Schule aktuell die Delegiertenversammlung (DV) als neues, zentrales Mitwirkungsorgan ein. Das Ziel: Ein noch engerer Dialog innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft.
In der Delegiertenversammlung kommen sie alle an einen Tisch: Vertreter der Schülerschaft, der Eltern, des pädagogischen Teams, der Verwaltung sowie die Schulleitung und der Vorstand des Trägervereins. Damit schafft die Schule eine strategische Plattform, auf der die Themen besprochen werden, die die Schule im Kern bewegen – von der Weiterentwicklung des Leitbildes über die Hausordnung bis hin zur Reflexion gemeinsamer Veranstaltungen. Die DV ist dabei kein Ort für bürokratische Kleinstarbeit, sondern der Raum für das „große Ganze“. Eltern erhalten so die Sicherheit, dass ihre Impulse direkt gehört werden, während Schüler erleben, dass ihre Meinung echtes Gewicht hat. Mit dieser neuen Struktur fördert die Freie Schule Schwepnitz den Gemeinschaftssinn und stärkt das Vertrauen in eine lebendige Gemeinschaft, die ihre Zukunft aktiv und eigenverantwortlich selbst in die Hand nimmt.
Michael Schiewack
Gesundheit als Schulfach – Einblicke aus Schwepnitz
Immer mehr Menschen fordern ein eigenes Schulfach zum Thema Gesundheit. Bei uns am Beruflichen Gymnasium der Freien Schule Schwepnitz ist dies bereits Realität: Hier wird „Gesundheit und Sozialwesen“ seit mehreren Jahren als vollwertiges Hauptfach unterrichtet – sogar mit Abiturprüfung.
Im Interview berichtet unser kommissarische Schulleiter Michael Schiewack über die Einführung des Fachs, seinen Weg an die Schule sowie die Inhalte des Unterrichts. Dabei wird deutlich, welches Potenzial in einem praxisnahen, lebensrelevanten Gesundheitsunterricht liegt. Zudem zeigt der Beitrag, wie multiprofessionelle Perspektiven den Schulalltag bereichern und Schüler*innen individuell unterstützen können.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
"Das Fach Gesundheit und Sozialwesen hilft in jedem Lebensbereich"
Im Dialog: Michael Schiewack zu Gast im Podcast
Unser kommissarischer Schulleiter, Michael Schiewack, stand kürzlich Rede und Antwort für eine aktuelle Podcast-Produktion. Das Interview knüpft an seinen Fachbeitrag im Thieme-Verlag an und beleuchtet zentrale Fragen unseres Schulalltags. Nebenbei erfährt man etwas über seinen beruflichen Werdegang.
In dem Gespräch mit den Gastgebern erläutert Schiewack seine Sicht auf Pädagogik und die konkreten Möglichkeiten aber auch Grenzen für Lehrkräfte, Kinder individuell zu unterstützen. Er gibt Einblick in das profilgebende Fach der Schule Gesundheit und Soziales und den Alltag einer kommissarischen Schulleitung.
Ein wesentlicher Schwerpunkt des Beitrags ist sein Plädoyer für die Zusammenarbeit mit den Eltern, um den Bildungsweg der Kinder gemeinsam erfolgreich zu gestalten.
Der Podcast bietet eine informative Ergänzung zum Fachartikel und zeigt auf, welche Schritte in der Freien Schule Schwepnitz gegangen werden.
Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über die Werte und Arbeitsweisen, die unseren Schulstandort prägen.
https://open.spotify.com/episode/6HnvsjOLtn3iYrcj8hSmZM?si=a0-tmg4wTOqJQXEBG4n52w
Tagebuch von Eliška
Tagebuchauszug - Tag 12
"Heute ist Freitag. Es war mein letzter Tag. Morgen fahre ich nach Hause. Ich werde meine neuen Freundinnen vermissen. Danke für die schöne Grußkarte und die Blume. Es war anstrengend und schön. Ich habe viel gelernt. Frau Müller hat mir ein Diplom gegeben. Danke schön! Danke an alle!"
Eliška
Tagebuchauszug - Tag 8-11
"Am Montag hatten wir Musik. Und ich muss sagen, dass es wirklich cool war. Herr Thierfelder hat mich so toll unterstützt. Ich konnte alles gut verstehen. Der Unterricht hat Spaß gemacht. In Mathe haben mir die Kenntnisse aus Tschechien geholfen. Ich konnte eine Aufgabe gut lösen. In Chemie habe ich einen Test mitgemacht. Ich habe eine 2 bekommen. Ich bin stolz auf mich! Und in Englisch habe ich eine LK zum Thema Conditional geschrieben. Es war ganz neues Thema für mich. Da habe ich 20 Punkte bekommen. Es war eine 1! In Englisch haben die Schüler mit mir ein Interview gemacht. Ich habe erzählt, was alles in Tschechien in den Schulen anders ist."
Eliška
Tagebuchauszug - Tag 6-7
"Am Samstag bin ich mit Freunden nach Dresden gefahren. Mit dem Zug. Als wir dort waren, haben wir FC Dynamo Fans getroffen, Sie waren auf dem Weg zum Spiel. Wir waren shoppen und haben Eis gegessen. Und Döner. War lecker. Dann sind wir zurück nach Hause gefahren. Dresden ist eine schöne Stadt voll von netten Menschen. Und am Sonntag? Am Sonntag waren wir zu Hause und haben relaxed und Serien geschaut."
Eliška
Tagebuchauszug - Tag 5
"Eine Sache, die mir in meiner tschechischen Schule fehlt, sind Pausen draußen. Ich glaube, es ist gut für den Kopf und die Bewegung. Super ist auch, dass man hier keine Handys benutzt und mehr Zeit mit Freunden verbringt. Von anderen Klassen habe ich auch gehört, dass sie manchmal während des Unterrichts rausgehen, um zu arbeiten und sie sagen alle, dass es ihnen viel Spaß macht. Es wäre schön, wenn man das auch bei uns in meiner Schule macht. Das ist alles. Meine erste Woche hier war sehr gut. Schönes Wochenende!"
Eliška
Tagebuchauszug - Tag 2-4
"Heute habe ich in der Schule in Schwepnitz viele Unterschiede im Gegensatz zu tschechischen Schulen bemerkt. In der Schule klingelt es nicht immer wie auf meiner Schule zu Stundenbeginn.
Es gibt hier auch ein neues Fach, das ich nicht kenne, RELIGION. In die Kantine kann ich sogar mein eigenes Essen mitnehmen, das darf man bei mir in Tschechien nicht machen. Das GTA kochen gibt es in meiner Schule ebenfalls nicht, also hat es einen guten Eindruck auf mich gehabt.
Jedoch der größte Unterschied, ist in der Benotung. In ganz Tschechien gibt es die Noten von 1 bis 5 und hier sogar von 1 bis 6. Wir schreiben auch in einem Halbjahr mindestens 6 bis 7 Arbeiten in jedem Fach. Dass man hier nur ungefähr 8-10 zusammen in beiden Halbjahren kriegt finde ich echt krass. Mein Deutsch wird langsam besser!"
Eliška
Tagebuchauszug - Tag 1
"Hallo, ich heiße Eliška. Ich komme aus Kolin. Das ist eine Stadt in Tschechien. Von dieser Schule habe ich erfahren von anderen Kindern. Mein erster Tag in der deutschen Schule war voll von vielen neuen Erfahrungen. Deutsch sprechen läuft bisher nicht so gut, aber es bessert sich langsam. Hierher zu fahren bedeutet für mich, neue Sachen kennen zu lernen und meine Ängste zu überwinden aber ich glaube daran, dass ich daraus Vieles lerne. Manche Sachen sind hier anders als zu Hause und daran muss ich mich noch gewöhnen. Es ist ein großes Ereignis für mich auf einmal im Ausland zu leben, aber bisher macht es mehr Spaß als ich erwartet habe. Entschuldigung für mein Deutsch ich übe noch. Liebe Grüße."
Eliška
Gastschülerin an unserer Oberschule -
Tagebuch von Eliška
In den kommenden zwei Wochen vom 13.04.-24.04.2026 wird unsere Oberschule von einer Austauschschülerin aus Tschechien besucht. Solche Austauschprogramme sind von großer Bedeutung, da sie weit über das Erlernen einer fremden Sprache hinausgehen. Sie bieten die wertvolle Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und gegenseitige Akzeptanz zu fördern. Der persönliche Kontakt schafft Verständnis und eröffnet neue Perspektiven, die im normalen Schulalltag oft nicht erfahrbar sind. Gewinnbringend ist der Austausch für die Austauschschülerin sowie für unsere Schüler.
Die Schülerin wird ihre Eindrücke und Erlebnisse regelmäßig in kurzen Beiträgen in Form eines Tagebuchs mit uns teilen. So erhalten wir spannende Einblicke in ihren Alltag, ihre Erfahrungen an unserer Schule und ihre Sicht auf das Leben in einem anderen Land.
Vera Smejkalova
Tagebuchauszug - Tag 1
„Hallo, ich heiße Eliška. Ich komme aus Kolin. Das ist eine Stadt in Tschechien. Von dieser Schule habe ich erfahren von anderen Kindern. Mein erster Tag in der deutschen Schule war voll von vielen neuen Erfahrungen. Deutsch sprechen läuft bisher nicht so gut, aber es bessert sich langsam. Hierher zu fahren bedeutet für mich, neue Sachen kennen zu lernen und meine Ängste zu überwinden aber ich glaube daran, dass ich daraus Vieles lerne. Manche Sachen sind hier anders als zu Hause und daran muss ich mich noch gewöhnen. Es ist ein großes Ereignis für mich auf einmal im Ausland zu leben, aber bisher macht es mehr Spaß als ich erwartet habe. Entschuldigung für mein Deutsch ich übe noch. Liebe Grüße, Eliška“
Präventionsveranstaltung: Cybergrooming und Sexting
Die 7. Klassen unserer Oberschule haben kürzlich an einer spannenden und wichtigen Präventionsveranstaltung der Polizei zum Thema Cybergrooming und Sexting teilgenommen.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Schülerinnen und Schüler darüber aufgeklärt, wie im Internet und über digitale Endgeräte persönliche Informationen gesammelt werden können – Stichwort Medien-Footprint. Anschaulich und altersgerecht wurde vermittelt, welche Spuren man online hinterlässt und welche Risiken damit verbunden sein können. Ein besonderer Fokus lag darauf, die Jugendlichen für mögliche Gefahren im Netz zu sensibilisieren und ihnen Strategien für einen sicheren Umgang mit digitalen Medien an die Hand zu geben.
Wir bedanken uns herzlich für die gelungene Zusammenarbeit bei der Polizeidirektion Görlitz sowie bei Herrn Höppner für die informative und engagierte Durchführung der Veranstaltung.
Vera Smejkalova
Lernen zum Anfassen: 3D-Puzzle-Projekt in der Klassenleiterstunde
Im Rahmen der Klassenleiterstunde haben unsere Schülerinnen und Schüler der 7b ein kreatives Projekt umgesetzt: Mit viel Geschick und Begeisterung entstanden detailreiche 3D-Puzzle-Modelle berühmter Sehenswürdigkeiten aus London – darunter der Big Ben, die Tower Bridge und das London Eye.
Vorausgegangen war eine intensive Beschäftigung mit der britischen Hauptstadt im Unterricht. Die Lernenden hatten bereits viel über London, seine Kultur und seine bekanntesten Bauwerke erfahren – und konnten dieses Wissen nun auch praktisch anwenden und vertiefen. Das Projekt greift zentrale Inhalte des Lehrplans auf und verbindet fachliches Lernen mit handlungsorientierter Praxis. Ein besonderer Fokus lag zudem auf dem nachhaltigen Arbeiten: Materialien wurden bewusst ausgewählt, um Umweltbewusstsein zu stärken.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig Lernen sein kann: kreativ, praxisnah und motivierend. „Lernen anders“ wird hier lebendig – mit sichtbaren Ergebnissen und viel Freude am Tun. Wir sind stolz auf die gelungenen Modelle und das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler! Die Modelle werden unseren „Sprachenraum“ während des Tages der offenen Tür schmücken.
Vera Smejkalova

Kunst in der Streichholzschachtel - Klasse 10 setzt Meilensteine der Kunstgeschichte in Szene
Wie zollt man den ganz Großen der Kunstgeschichte Tribut, ohne einfach nur zu kopieren? Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse haben diese Herausforderung im Kunstunterricht auf beeindruckende Weise gemeistert. Eine Hommage an einen selbstgewählten Künstler – und das auf einer denkbar kleinen Leinwand. Jeder Schüler sollte drei Streichholzschachteln gestalten, die den Stil, die Philosophie oder die Technik eines großen Vorbilds widerspiegeln.
Um große Ideen auszudrücken, braucht man keine riesige Leinwand, die Schüler haben dies bewiesen. Es sind individuelle und kreative Kunstwerke entstanden, die zeigen, wie intensiv sich die Jugendlichen mit der Handschrift „ihrer“ Künstler auseinandergesetzt haben.
L. Hertmanowski
"Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt."
Fächerverbindender Unterricht der Fächer Geschichte, Ethik und Gemeinschaftskunde
Fächerverbindender Unterricht der Fächer Geschichte, Ethik und Gemeinschaftskunde
"Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." nach Immanuel Kant
Fächerverbindender Unterricht der Fächer Geschichte, Ethik und Gemeinschaftskunde
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b besuchten heute die Ausstellung "Freiheit - eine unvollendete Geschichte" im Deutschen Hygienemuseum Dresden.
Die Ausstellung setzt sich mit der Freiheit und dem Streben der Menschen danach auseinander. Ausgehend von den Revolutionen im 18.Jahrhundert beschäftigt uns das Thema Freiheit bis heute und benötigt immer wieder den gesellschaftlichen Diskurs, denn Freiheit verändert sich. Freiheit bedarf Solidarität, Mut und Gemeinschaft. Das Thema Bürgerrechtsbewegungen und der Zusammenbruch der DDR, Tschechien und Polen stand dabei besonders im Mittelpunkt. In Anschluss an die sehr interessante Führung bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Fragen, um sich nocheinmal intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Lehrerinnen: L.Alfieri, S.Löwe
Experten-Transfer im Sozialraum: Hort-Pädagogen unterstützen Freie Schule Schwepnitz
An der Freien Schule Schwepnitz wird Kooperation neu gedacht: Ab Mai stellt das erfahrene Team des Horts „Coole Kids“ seine weitreichenden pädagogischen Kompetenzen der Schule zur Verfügung. In einer engen Verzahnung unterstützen die Hort-Mitarbeitenden das schulische Sozialteam bei der Frühbetreuung sowie der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler.
Dieser wertvolle Input von außen ermöglicht es, die Kinder in ihrer gesamten Entwicklung – vom Schuleintritt bis zum Beruflichen Gymnasium – noch besser zu begleiten. Die Erzieherinnen und Erzieher kennen die Kinder oft seit Jahren. Dass sie dieses Wissen und ihre Kompetenzen nun aktiv in unseren Schulalltag einbringen, ist ein riesiger Gewinn für unsere pädagogische Arbeit.
Durch die Zusammenarbeit wächst der Campus enger zusammen, während bestehende Bindungen zwischen Kindern und ihren vertrauten Bezugspersonen gestärkt werden. Trotz dieser neuen Aufgaben bleibt die Kernmission des Horts unberührt: Die Betreuung der Grundschüler bleibt als wichtigste Säule bestehen und wird durch den erweiterten fachlichen Austausch sogar noch gefestigt.
M. Schiewack
Englischunterricht neu gedacht:
Lernen mit Podcast und Fokus auf Aussprache
Der moderne Englischunterricht steht vor neuen Herausforderungen – und zugleich vor vielfältigen Chancen. Digitale Medien und insbesondere Podcasts eröffnen neue Wege, um Schülerinnen und Schüler beim Sprachenlernen aktiv zu unterstützen. Dabei rücken sowohl die erfolgreiche Bewältigung verschiedener Aufgabenformate als auch die Entwicklung einer korrekten Aussprache und Intonation zunehmend in den Fokus.
Podcasts sind ein wirkungsvolles Werkzeug im Englischunterricht: Sie fördern das Hörverstehen, erweitern den Wortschatz und bieten authentische Einblicke in die englische Sprache. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b erstellten im Rahmen einer Unterrichtseinheit einen eigenen Text zum Thema „Einladung in eine US‑amerikanische Stadt“ und nutzten anschließend eine vertonte Version zur Übung ihrer Aussprache. Eine klare und gut verständliche Aussprache ist entscheidend für gelingende Kommunikation in der Fremdsprache. Der Einsatz von Podcasts in Kombination mit gezieltem Training von Intonation und Sprachmelodie unterstützt die Lernenden optimal dabei, sich sicher in realen Gesprächssituationen zu bewegen.
Vera Smejkalova
Gemeinsam Wege ebnen –
Struktur und Verlässlichkeit an unserer Schule
Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,
seit dem 1. Dezember 2025 darf ich die Geschicke der Freien Schule Schwepnitz als kommissarischer Schulleiter leiten. Heute, nach den ersten intensiven Monaten, ist es mir ein persönliches Anliegen, Ihnen einen Einblick in unsere bisherige Arbeit und die strategische Ausrichtung unserer Schule zu geben.
Hinter uns liegen Wochen des intensiven Austauschs. Gemeinsam mit dem Schulleitungsteam, unserem Sozialteam, dem pädagogischen Kollegium, der Verwaltung und dem Vorstand des Trägervereins haben wir nicht nur die täglichen Herausforderungen gemeistert, sondern weitreichende Weichen für die Zukunft gestellt.
Ein Kompass für unsere Gemeinschaft
Um als Schule ein verlässlicher Partner für Sie und Ihre Kinder zu sein, bedarf es eines klaren Fundaments. Daher haben wir unser Leitbild verabschiedet. Es ist weit mehr als nur Text – es ist unser gemeinsamer Wegweiser, der unsere pädagogischen Inhalte begründet und uns Orientierung im Schulalltag gibt. Ergänzend dazu regelt die neu fertiggestellte Hausordnung unser Miteinander auf Basis von gegenseitigem Respekt und klarer Struktur.
Potentiale entfalten: Unser neues Sportkonzept
Pädagogik bedeutet für uns, das Kind in seiner Ganzheitlichkeit zu sehen. Ein erster konkreter Meilenstein ist unser neues Sportkonzept. Es rückt die prozessorientierte Bewertung in den Fokus. Das bedeutet: Wir bewerten nicht nur das Endergebnis, sondern den individuellen Fortschritt und den Einsatz. So ermöglichen wir es jedem Kind, sein persönliches Potenzial ohne Druck auszuleben.
Eine lebendige Lernkultur
All diese Konzepte – von unserem Phasenkonzept bis zur täglichen Unterrichtsgestaltung – leben davon, dass wir gemeinsam agieren. Unser Phasenkonzept, welches wir dem Elternrat in Teilen bereits vorstellen durften, wird zukünftig das strukturelle Rückgrat für unsere pädagogische Haltung, unsere Methoden und unsere Aktivitäten bilden. Es stellt sicher, dass wir die Entwicklung Ihrer Kinder noch gezielter und verlässlicher begleiten können.
Mir ist dabei wichtig zu betonen: Entwicklung ist ein Prozess. Nicht alles wird sofort perfekt gelingen. Doch genau darin liegt eine unserer wichtigsten pädagogischen Überzeugungen: Fehler sind keine Sackgassen, sondern notwendige Bausteine des Lernens. Diese Offenheit fordern wir von unseren Schülern und leben sie auch als Institution vor.
Transparenz und Zusammenarbeit
Die wichtigsten Dokumente und Konzepte unserer Schulentwicklung können Sie ab sofort auf unserer Homepage einsehen.
Ich lade Sie ein: Bleiben Sie kritisch im Dialog, aber unterstützen Sie uns vertrauensvoll im Alltag. Nur gemeinsam können wir die Wege ebnen, die Ihre Kinder an unserer Schule sicher in ihre Zukunft führen.
Herzliche Grüße
Michael Schiewack
Kommissarischer Schulleiter
Freie Schule Schwepnitz
Freie Schule Schwepnitz: Schüler setzen Zeichen für den Umweltschutz
Wie steht es wirklich um den Umweltschutz im Schulalltag? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 der Freien Schule Schwepnitz in einem besonderen GTA auf den Grund. Von September 2025 bis Januar 2026 stand das Thema Müll und Recycling auf dem Plan – jedoch nicht als reine Theorie, sondern als aktive Bestandsaufnahme vor der eigenen Haustür.
Die Jugendlichen analysierten die Situation an ihrer Schule genau und kamen zu einem ernüchternden Ergebnis: Obwohl überall Mülltrennbehälter bereitstehen, landet der Abfall im Trubel der Pausen oft im falschen Eimer. Diese Beobachtung ließen die Schüler nicht einfach so stehen. In einer gemeinsamen Reflexionsrunde entwickelten sie Ideen, wie man das Bewusstsein für eine korrekte Trennung schärfen kann.
Die Lösung der Schüler ist ebenso einfach wie genial: Visuelle Kennzeichnungen direkt am Ort des Geschehens. Mit selbst gestalteten Hinweisschildern, die klare Beispiele für die verschiedenen Abfallarten zeigen, wollen sie die Trennung erleichtern und die Schulgemeinschaft täglich an ihre Verantwortung erinnern. Manchmal weiß man einfach nicht schnell genug, wohin der Joghurtbecher gehört. Die Schilder geben die Antwort sofort, dank der Schülerinnen und Schüler.
Die Erarbeitung der Kennzeichnungen erforderte tiefe Recherche, da die Trennungsregeln oft komplexer sind als gedacht. Die neuen Schilder an allen Müllstationen der Schule sind nun das sichtbare Ergebnis einer Initiative, die zeigt, dass echte Veränderung bei uns selbst beginnen. Die Freie Schule Schwepnitz ist stolz auf dieses vorbildliche Engagement ihrer Schüler!
M. Schiewack
Sprechende Gemälde - Kunst Klasse 11
Eine akustische Reise durch zwei barocke Gemälde
Im Rahmen des Kunstunterrichts haben die Schüler der Klasse 11 ein außergewöhnliches Projekt verwirklicht: einen Podcast, der sich mit den barocken Meisterwerken der Dresdner Gemäldegalerie „Alte Meister“ beschäftigt. In diesem Audioformat werden zwei Gemälde lebendig – die Figuren aus der barocken Epoche treten vor den Zuhörern auf.
Die Schüler haben es geschafft, die unverwechselbare Atmosphäre der Gemälde einzufangen. Mit Stimmen, die die Stimmungen und Details der Kunstwerke lebendig werden lassen, bringen sie die barocken Werke von Jan Vermeer (Die Kupplerin, 1656) und P.P. Rubens (Dianas Heimkehr von der Jagd, 1616) direkt zu uns ins Ohr.
Tauchen Sie ein in die farbenprächtigen Welten vergangener Jahrhunderte, lassen Sie sich von den Geschichten der Schüler faszinieren und – das darf auch sein – zum Lachen bringen.
L. Hertmanowski




































