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Unsere Schule - unser pädagogisches Konzept

 

Die Freie Schule Schwepnitz ist eine gebundene Ganztagsschule. Unsere Schule umfasst nach dem sächsischem Schulgesetz eine staatlich anerkannte Oberschule mit den Klassen 5 bis 10 und ein berufliches Gymnasium mit den Klassen 11 bis 13. Die Schüler und Schülerinnen können den Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss  und das Abitur mit allgemeiner Hochschulreife erlangen. 

Unsere Schule ist eine Schule in Freier Trägerschaft mit einem am Grundsatz des ganzheitlichen Lernens und an Lernbausteinen orientierten reformpädagogischen Konzept.


Die sächsischen Behörden haben nach umfangreicher Prüfung des Pädagogischen Konzeptes, des Finanzierungskonzeptes und des Schulgebäudes im August 2007 die Genehmigung erteilt, unsere Schule zu betreiben und im Oktober 2010 unsere Schule staatlich anerkannt. Unsere 3 Mitarbeiterinnen in der Verwaltung geben Schülern, Eltern und Lehrern organisatorische Unterstützung im Schulalltag und erfüllen die allgemeinen Abrechnungs- und Verwaltungsaufgaben unseres Schulträgervereins. Der neue pädagogische Ansatz unserer Schule bewährt sich und unser Bemühen, im täglichen Zusammenleben und Lernen eine gute Schule zu realisieren, wird von Schülern, Eltern und Lehrern der Region anerkannt. An der Freien Schule Schwepnitz besteht eine offene und lebensnahe Lernsituation und eine gute Lernatmosphäre. Durch die Lernbedingungen an unserer Schule können sich die Schüler individuelle Arbeitsrhythmen, Kreativität und die Fähigkeit zum sozialen Lernen aneignen.
 
aus dem Sächsischen Bildungsserver:
"Die Oberschule ist besonders auf den Übergang in berufliche Bildungswege ausgerichtet. Praktisch, handwerklich oder technisch begabte Jugendliche werden optimal gefördert. Aber auch wirtschaftlich, sprachlich oder musisch interessierte Schülerinnen und Schüler, die an einer beruflichen Schule weiter lernen möchten, erwerben an der Oberschule eine gründliche allgemeine und berufsvorbereitende Bildung.  Absolventen der Oberschule haben beste Aussichten  auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Mit ihrer praxisorientierten Ausbildung und engen Kontakten zu Unternehmen sind Oberschulen die Nachwuchsschmiede für Fachkräfte, die Sachsens Wirtschaft schon heute dringend braucht.

Zahlreiche Oberschulabsolventen mit Realschulabschluss setzen ihre Ausbildung am Beruflichen Gymnasium oder an der Fachoberschule fort.

Wenn Eltern unsicher sind, ob ihr Kind die Anforderungen des Gymnasiums erfüllen kann, sollten sie die Chancen der Oberschulabsolventen genauer in den Blick nehmen."

 

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Unser Konzept: Gemeinsam wachsen auf festem Fundament

 

An der Freien Schule Schwepnitz steht das Kind mit seiner individuellen Persönlichkeit im Mittelpunkt. Unser pädagogisches Phasenkonzept ist kein starres Regelwerk, sondern die konsequente, leitbildbasierte Weiterentwicklung unserer pädagogischen Arbeit. Es hilft uns, die abstrakten Ziele unseres Leitbildes in konkretes Handeln für jede Altersstufe zu übersetzen.

 

Gemeinsame Werte für eine starke Entwicklung

Wir wissen, dass Bezugspersonen – sowohl in der Familie als auch in der Schule – einen entscheidenden Einfluss auf das Heranwachsen haben. Unsere Pädagogen verstehen sich als verlässliche Begleiter, Mentoren und „stabile Anker“. Damit diese Begleitung ihre volle Wirkung entfaltet, ist uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus besonders wichtig. Wenn wir die Werte unserer Schule teilen, schaffen wir gemeinsam den sicheren Rahmen, den Kinder für eine gesunde Entwicklung benötigen.

 

Der Weg durch die Schulzeit: Vier Etappen des Wachsens

Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Schüler gerecht zu werden, unterteilen wir die Schulzeit in vier aufeinander aufbauende Phasen:

  • Phase 1: Ankommen (Klasse 5–6) – Wir gestalten den Übergang von der Grundschule behutsam und legen den Fokus auf Orientierung, Sicherheit und das Erlernen grundlegender Methoden.

  • Phase 2: Stabilität (Klasse 7–8) – In der Zeit der Pubertät stärken wir die Identität und soziale Kompetenzen. Wir fördern die Selbstorganisation und unterstützen die Jugendlichen dabei, ihre eigenen Stärken zu entdecken.

  • Phase 3: Abschluss (Klasse 9–10) – Hier rücken die Eigenverantwortung und die gezielte Vorbereitung auf den Schulabschluss sowie die Berufswahl in den Vordergrund.

  • Phase 4: Erweiterung (Klasse 11–13) – Im beruflichen Gymnasium fördern wir Autonomie und wissenschaftliches Arbeiten, um unsere Schüler optimal auf Studium und Beruf vorzubereiten.

Mehr als nur Unterricht: Unsere Ganztagsschule

 

Die Freie Schule Schwepnitz ist eine Ganztagsschule. Wir geben unseren Schülern die Möglichkeit, ihre Nachmittagsgestaltung frei und nach ihren Interessen zu gestalten. Das heißt, dass unser vielfältiges Ganztagsangebot von jedem Schüler mindestens 1-mal pro Woche genutzt wird. Ob sportlich, kreativ oder zur Vertiefung von Basiskompetenzen – unser Ganztagsbereich bietet Raum für Talente und individuelle Förderung.

 

Unser Ziel: Wir begleiten Ihr Kind dabei, die Schule als selbstständige, verantwortungsfähige und selbstwirksame Persönlichkeit zu verlassen – bereit für die Herausforderungen der Zukunft.

 Phasenmodell

 

Die Delegiertenversammlung (DV) als zentrales Mitwirkungsorgan.
 

Ein Ort für den Dialog: Die Delegiertenversammlung ist die strategische Austauschplattform unserer Schule. Hier kommen Vertreterinnen und Vertreter aller Gruppen zusammen: Schüler, Eltern, das pädagogische Team, die Verwaltung, die Schulleitung sowie der Vorstand des Trägervereins.


Die DV bietet den Raum, über die Themen zu sprechen, die unsere Schule im Kern bewegen. Dazu gehören unter anderem:

  • Die kontinuierliche Reflexion und Abstimmung zu unserem Leitbild.

  • Die Weiterentwicklung der Hausordnung.

  • Das Feedback und die Abstimmung zu Schulveranstaltungen.

  • Der Austausch über strategische Impulse aus den Gremien (z.B. Elternrat oder Schülerrat).


Warum ist das wichtig? Für uns als freie Schule ist es entscheidend, dass Entscheidungen dort vor- bzw nachbereitet werden. Die Delegiertenversammlung dient dabei als wichtige Schnittstelle.  Hier werden Meinungen gebündelt, Feedback gegeben und gemeinsame Wege abgestimmt.


Was bedeutet das für unsere Gemeinschaft?

  • Für Eltern: Sie haben die Sicherheit, dass ihre Themen und Rückmeldungen einen festen Platz in der Schulentwicklung haben. Die DV ist der Ort, an dem Elternvertreter direkt mit der Schulleitung und dem Vorstand an einem Tisch sitzen.

  • Für Lehrende: Wir bieten ein Arbeitsumfeld, in dem die eigene Stimme zählt. In der DV wird eine Vertretung aus dem Kollegium gewählt, die aktiv an der Gestaltung des Schulrahmens mitwirkt.

  • Für Schüler: Unsere Schülerinnen und Schüler erleben durch ihren Schülerrat direkt, dass ihre Meinung Gewicht hat und sie die Schule von morgen mitbauen können.

     Delegiertenversammlung3